Streichgarn Spinnverfahren – das Kürzeste

Streichgarn wird im kürzesten Spinnerverfahren erzeugt, was die Anzahl der Maschinendurchläufe betrifft. Es ist ein Produkt aus ungekämmter Wolle. Das fertig gesponnene Garn erhält durch die Wirrfaserlage einen besonderen Charakter. Strickstücken aus Streichgarn sagt man einen „Körper“ nach. Die Garne sind sehr voluminös und füllig. Vorrangig ist dieses Garn im Trachtensektor eingsetzt. Unsere Preberwolle und unsere Lambswool werden mit diesem Spinnverfahren erzeugt.

Streichgarn kurz erklärt:

Die gewaschenen Wollfasern werden gemischt und dann am Krempelsatz bis auf die Einzelfasern aufgelöst. Danach wird das daraus gewonnen Vlies am Florteiler in schmale Bändchen, das Vorgarn, zerlegt. Dieses Vorgarn wird dann an der Ringspinnmaschine 1,5 fach (minimal) verzogen.

Die Wolle wird bei diesem Spinnverfahren in der Flocke gefärbt. Da hier nur kurze Fasern verarbeitet werden, weißt es nicht die gleiche Reißfestigkeit auf wie als Kammgarn gesponnen.

Vorwiegend wird dieses Garn für gröbere Webware und für Oberbekleidung wie z. B. Tweed, Flausch, Flanell, Loden, Velour Jersey, sowie Decken, Teppiche, Möbelstoffe und Handstrickgarne verwendet.

Ein toller Loop, gestrickt in Runden. Dank unserer Merinowolle Sara im handumdrehen fertig.

Streichgarn wird im kürzesten Spinnerverfahren erzeugt, was die Anzahl der Maschinendurchläufe betrifft. Es ist ein Produkt aus ungekämmter Wolle.

Laut Wikipedia bezeichnet man nach dem Textilkennzeichnungsgesetz die weichen Haare des Fells (im Gegensatz zum Deckhaar) vor allem von Schafen als Wolle.

Ein kuscheliges Stirnband gestrickt aus unserer Sara Merinowolle. Damit bleiben die Ohren in der kalten Jahreszeit sicher warm.